Gabriele Rittig
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Strafrecht





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  •   Strafrecht

Das Strafrecht umfaßt in der täglichen Praxis vor allem die klassischen Bereiche der Vermögensdelikte (Raub, Diebstahl, Betrug etc,) und der Straftaten gegen die Person (Körperverletzung, Nötigung etc. bis hin zu Tötungsdelikten).

Aufgrund der weit verbreiteten Drogenproblematik machen allerdings Straftaten aus dem Bereich des Betäubungsmittelrechts oft den größten Teil des Tages- geschäfts aus. Da Frankfurt bereits seit langen Jahren durch seinen Flughafen eine Drehscheibe für die Drogeneinfuhr vor allem aus Südamerika darstellt, haben wir eine entsprechend reiche Erfahrung mit diesen Fällen.

Allerdings weitet sich ein anderer Bereich als Nebenschauplatz des Betäu- bungsmittelrechts aus: das Führen eines Fahrzeugs unter dem Einfluß von Ha- schisch oder Designerdrogen. Hier droht weniger eine strafrechtliche Sanktion, als vielmehr Ärger mit der Führerschein-Stelle. Auch auf diesen Problemkreis hat sich mein Büro inzwischen eingerichtet. 

Vielen Tätigkeitsfeldern des Strafrechts ist gemein, daß es häufig auch die Frage der Schuldfähigkeit der betroffenen Person zu klären gilt, und seitens der Gerichte psychiatrische Gutachten für erforderlich erachtet werden. Der Einbeziehung psy- chologischer und psychiatrischer Erkenntnisse in das Strafverfahren gilt schon seit dem Studium mein besonderes Interesse.

 

  •   Tätigkeitsschwerpunkt Presserecht

Im Presserecht gibt es ebenfalls vielfältige Überschneidungen mit anderen Dis- ziplinen: innerhalb der rein juristischen Behandlung kann ein Text sowohl zivil- rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, z.B. als Eingriff in das allgemeine Per- sönlichkeitsrecht, wie auch strafrechtliche als Beleidigung i.S.d. §§ 185 f. StGB. Wichtig scheint mir allerdings auch hier, daß die adäquate Würdigung vieler Texte aus Presse, Literatur oder auch Werbung, die in der Regel deshalb justizförmige Reaktionen hervorrufen, weil sie aus dem Rahmen des üblichen fallen, auch eine über die Grenzen der Rechtswissenschaft hinausreichendes literaturtheoretisches Wissen erforderlich macht.